
Als frühere Förderschullehrerin muss man auch ehrlich sagen, die überwiegende „Arbeit“ bei einem beeinträchtigten Kind trägt fast ausschließlich die Mutter. Die steht ja zig mal nachts auf, die sehe ich an jedem Elternabend, die bekommt die geballten Vorwürfe der Gesellschaft ab (muss sowas heute noch sein, etc.).
Normalerweise bekommt man/frau ein Kind, dieses wird zunehmend selbstständiger und ist vielleicht irgendwann auch mal eine Unterstützung. Bei diesen Familien ist das anders, auch Mütter mit diversen Blutergüssen kenne ich, weil der Teenager außer Rand und Band gerät und sie die einzige vor Ort ist und alles abbekommt.
Ich habe jeden Schüler/jede Schülerin sehr sehr gerne gehabt, wirklich, mit den Müttern hätte ich niemals tauschen wollen. Und wir sind in der Regel zu dritt/zu viert in der Klasse mit 8 bis 10, die Mutter meist alleine.







