Das US‑Militär bereitete offenbar einen Angriff auf ein Schiff aus China vor, das angeblich Atomwaffen transportierte. Doch das war ein Fehler einer KI.
E in mithilfe von KI erstellter, fehlerhafter US-Geheimdienstbericht hätte laut einem Bericht des US-Senders CNN fast dazu geführt, dass inmitten des Irankriegs das US-Militär ein chinesisches Schiff gestürmt und womöglich einen militärischen Konflikt mit der Volksrepublik ausgelöst hätte. Laut vier anonymen Quellen habe das Schiff im Nahen Osten Teile eines Atomwaffenprogramms transportiert. Laut zwei Quellen hätten US-Militär bereits das Entern vorbereitet. Erst dann sei festgestellt worden, dass ein Chatbot falsche Informationen geliefert habe und der Bericht komplett falsch gewesen sei.
Der CNN-Bericht bleibt in vielem vage, trotzdem beunruhigt der Bericht, da sein Inhalt auch nicht ausgeschlossen werden kann. Dabei sind natürlich auch allein auf menschlicher Intelligenz beruhende Geheimdienstinfos nicht fehlerfrei, manchmal gar erfunden oder bewusst tendenziös, um politische Entscheidungen zu beeinflussen. Und schon immer gibt es das Risiko, dass Konflikte aufgrund von Missverständnissen oder Fehleinschätzungen eskalieren.
Der CNN-Bericht erscheint vor dem Hintergrund der Debatte über die Gefahren von KI für die gesamte Menschheit und kurz vor dem am Donnerstag geplanten Treffen der Präsidenten der USA und Chinas. Dabei wird es auch um KI gehen, beide Staaten streben eine Hegemonie bei dieser neuen Technik an. Gerade deshalb wollen beiden Regierungen von einer Verlangsamung der KI-Entwicklung wie auch einer generellen Regulierung nichts wissen – zumindest nicht für sich selbst.
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Doch wenn sich etwas aus dem CNN-Bericht folgern lässt, ist es die dringende Notwendigkeit der KI-Regulierung. Es gilt, deren Risiken zu minimieren und größtmögliche Transparenz sowie demokratische Kontrolle zu schaffen. Das ist leider bei Geheimdiensten fast so unmöglich wie bei autoritären Systemen wie in China, einem zunehmend autokratischen Trump oder den fast unkontrollierten IT-Konzernen. Trotzdem ist die Forderung alternativlos.
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