
Sinwar, Chef-Planer des Massakers vom 07.10.2023, verbüsste in einem israelischen Gefängnis der Negevwüste viermal «lebenslänglich» für die Hinrichtung von palästinensischen Landsleuten, denen man Kontakte zu den Israeli nachsagte. Todesart: Sinwar ließ kochendes Öl auf deren Köpfe tropfen.
Sinwar betrachtete das israelische Gefängnis als einen Ort, an dem sich Sprache, Psychologie und Geschichte des Feindes aneignen liessen. Wie viele andere Palästinenser lernte er fliessend Hebräisch sprechen, las israelische Zeitungen, hörte Radiosendungen und deckte sich mit Büchern über zionistische Theoretiker, Politiker und Geheimdienstchefs ein. Obwohl er zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war, bereitete er sich auf eine Freilassung und Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfes vor.
So den 07.10.2023.
Als Bitton (sein Gefängniszahnarzt) ihn fragte, ob es das Leben vieler unschuldiger Menschen, Israeli und Palästinenser, wert sei, seine Ziele zu erreichen, antwortete Sinwar: «Wir sind bereit, zwanzigtausend, dreissigtausend, hunderttausend zu opfern.»
Wie viele zigtausend Palästinenser starben von der Hamas bewusst als Schutzschilde missbraucht?
Man kann Ben-Gvir verstehen.







