
Eine Minijobber*in kostet das Unternehmen bei 603,-€ brutto und gut 187,-€ Pauschalabgaben, unter anderem an die Rentenversicherung, ca 795,-€. Eine sozialversicherungspflichtige Anstellung bei 604,-€ brutto kommt hingegen nur auf ca. 750,-€ Arbeitgeber*innenbelastung. Der Minijob ist also für das Unternehmen teurer als die normale Beschäftigung. Es kommt aber mehr netto bei den Beschäftigten an. Deswegen sind Minijobs bei diesen beliebt. Für die Unternehmen ist der finanzielle Vorteil bei gleichem Bruttolohn nicht gegeben, sie haben aber den Vorteil, dass der höhere Nettolohn für die Beschäftigten attraktiver ist. Ich habe ein kleines Unternehmen und mache daher Minijobs nur, wenn die Beschäftigen dies ausdrücklich wollen.






