+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Drei Tote bei russischen Luftangriffen

Selenskyj: Drei Tote bei russischen Luftangriffen

Bei den jüngsten russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach Angaben aus Kyjiw drei Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Landesweit seien Schäden an Wohngebäuden und der Infrastruktur zu verzeichnen. Insgesamt seien zehn ukrainische Regionen von den Angriffen betroffen gewesen. In der südostukrainischen Stadt Saporischschja seien zwei Menschen getötet worden, in Selenskyjs Heimatstadt Krywyj Rih im Süden sei ein Mensch ums Leben gekommen. ‌Verletzte gab es darüber hinaus in der südlichen Region Odessa, in Krywyj Rih und in der Hauptstadt Kyjiw. (rtr)

Ukraine: Ziele in Russland getroffen

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele in Russland angegriffen und beschädigt. Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook mitteilte, seien zwei Chemie-Fabriken in den Regionen Perm im Vorland des Ural und Samara im Südosten Russlands mit weitreichenden Drohnen attackiert worden. Zudem sei in Taganrog an der Küste des Asowschen Meeres eine Fabrik zur Herstellung von Drohnen getroffen worden. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

Zuvor hatte der Generalstab in Kyjiw bereits von dem Angriff im Gebiet Samara berichtet. Demnach war auf dem Gelände des Betriebs in Toljatti ein Brand festgestellt worden. Das Unternehmen sei unter anderem spezialisiert auf die Herstellung synthetischer Kautschuke, was wichtig für die Nutzung von taktischen und ballistischen Raketen sei, hieß es zur Begründung.

Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb am frühen Morgen bei Telegram lediglich von einem großen ukrainischen Drohnenangriff. Der Bürgermeister der Stadt Toljatti, Ilja Suchich, teilte mit, dass ein Mensch infolge eines massiven Angriffs auf die Stadt ins Krankenhaus gebracht worden sei. Einige mehrstöckige Wohnhäuser seien beschädigt worden.

In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die eine große Rauchwolke in Toljatti zeigen sollen. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes nimmt sie immer wieder auch Ziele im russischen Hinterland ins Visier. (dpa)

Kreml: Entscheidung über Putins G20-Teilnahme in Miami noch offen

Russland hat nach Kreml-Angaben noch nicht über eine Teilnahme von Präsident Wladimir Putin am G20-Gipfel im Dezember in den USA entschieden. „Wir wissen noch nicht, ob wir nach Miami reisen werden“, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Der außenpolitische Berater des Kremls, Juri Uschakow, erklärte, die Möglichkeit einer Teilnahme Putins sei in Moskau ‌noch gar nicht erörtert worden.

Dem Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, im Falle einer Teilnahme Putins ebenfalls zum G20-Gipfel nach Miami zu reisen, um ein direktes Treffen mit ihm zu suchen, erteilte Peskow eine Absage. Er bekräftigte die russische Position, dass Selenskyj für ein Treffen mit Putin nach Moskau kommen solle. Selenskyj hatte sich wiederholt zu einem Treffen mit Putin bereiterklärt, nicht aber in Moskau. US-Präsident Donald Trump hatte im April eine Teilnahme Putins am Gipfeltreffen der führenden Industrie- und Schwellenländer als sehr hilfreich bezeichnet. Putin ließ daraufhin offen, ob er nach Miami kommen werde. (rtr)

Ukrainische Drohnenangriffe in mehreren Regionen

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine Fabrik im Wolgagebiet Samara angegriffen. Auf dem Gelände des Betriebs in Toljatti sei ein Brand festgestellt worden, teilte der Generalstab in Kyjiw mit. Das Unternehmen sei unter anderem spezialisiert auf die Herstellung synthetischer Kautschuke, was wichtig für die Nutzung von taktischen und ballistischen Raketen sei, hieß es zur Begründung.

Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb am frühen Morgen bei Telegram lediglich von einem großen ukrainischen Drohnenangriff. Der Bürgermeister der Stadt Toljatti, Ilja Suchich, teilte mit, dass ein Mensch infolge eines massiven Angriffs auf die Stadt ins Krankenhaus gebracht worden sei. Einige mehrstöckige Wohnhäuser seien beschädigt worden.

In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die eine große Rauchwolke in Toljatti zeigen sollen.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes nimmt sie immer wieder auch Ziele im russischen Hinterland ins Visier. (dpa)

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