Die Wahrheit: „Ich Blindfisch finde doch immer heim“

Mitte Juli anno 2026 wurde der in Old Roan an der Merseyside geborene, nunmehr 56-jährige Andrew Murray Burnham von King Charles III. zum 81. Premierminister des Vereinigten Königreichs ernannt. Dieses welthistorische Ereignis nimmt die Wahrheit zum Anlass, ausgewählte Anekdoten aus dem an Aufregungen nicht armen Leben des vierschrötigen ehemaligen Bürgermeisters der Region Manchester nachzuerzählen.

Als Knabe war Andrew Burnham noch voller Bewunderung für seinen Vater, dessen Arbeit als Telefontechniker ihm wie pure Magie erschien. Das Blatt wendete sich erst, als Andrew zum rebellischen Teenager reifte. Er spielte der Nachbarschaft freche Telefonstreiche und meldete sich stets mit „Kein Anschluss unter dieser Nummer!“. Heute kommuniziert Burnham auch mit seinen Eltern vorzugsweise per Whatsapp.

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Andy Burnham ist ein leidenschaftlicher Fan des FC Everton. Dem stets in Blau antretenden Fußballklub aus Liverpool widmeten die Beatles einst ihr Blaues Album. Das dem Konkurrenzverein FC Liverpool zugeeignete Rote Album würde ein Evertonian wie Burnham nie hören. Lieber lutscht er Toffees, so der Spitzname des FC Everton, denn der Stadtteil war früher bekannt für seine Süßwarenläden und Karamellbonbons, die eine alte Dame vor Heimspielen an Fans verteilte. Ein Brauch, den Burnham später für seine Politik übernahm: Er verteilt gern Süßigkeiten an Wähler, weshalb er auch „Candy Andy“ genannt wird. Unter Freunden heißt er jedoch „Caries Boy“.

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Andy Burnham behauptete jüngst in einem Interview mit der Londoner Times, dass sein Schatten manchmal fünf Minuten früher zur Arbeit ginge als er selbst. Er könne das aber nicht überprüfen, weil sein Schatten bei solchen Gelegenheiten immer bereits weg sei.

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Eines Nachts spazierte Andy Burnham nach einem harten Arbeitstag als Bürgermeister von Manchester allein durch seinen Wohnort Leigh, als ihm in der Dunkelheit ein winziges Fellknäuel entgegenwackelte. Burnham erschrak, denn, was die wenigsten wissen, er ist blind wie ein Maulwurf und dachte, solch ein Tier hätte sich irgendwo hervorgegraben und würde nun als Menetekel seiner politischen Zukunft auf ihn zukommen. Es war aber nur sein niedlicher Schoßhund Axel, ein weißer Bichon Frisé mit schwarzen Knopfaugen, der ihn bellend begrüßte, als hätte er ihn Jahre nicht gesehen. „Ich Blindfisch finde doch immer heim“, beruhigte Burnham sich und den Hund, und gemeinsam strunkelten sie nach Hause.

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Während seines Studiums ernährte sich Andy Burnham vorzugsweise durch Containern, also die Selbstbedienung aus Müllcontainern großer Supermärkte. Kein Wunder, dass er sich bald darauf als Fachjournalist und Sonderkorrespondent für Magazine der Containerlagerindustrie einen Namen machte. Seit dieser frühen Sensibilisierung umgibt den Politiker ein ganz besonderer Geruch der Nahbarkeit.

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Bei einem Staatsbankett wurde Andy Burnham einmal gefragt, ob er eine Kartoffel wünsche. Er antwortete höflich, aber bestimmt: „Nein danke, ich habe schon eine.“ Daraufhin zog er eine Kartoffel aus der Jackentasche, nickte ihr kurz zu und steckte sie wieder ein. Bis heute rätseln führende Politologen, was den smarten Vollblutpolitiker und den schnöden Erdapfel verbindet.

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Wie es der Zufall wollte, hat Andy Burnham denselben Optiker wie Charlotte de Minaur. Wer Charlotte de Minaur überhaupt ist und was sie mit Burnham zu tun hat und warum das wichtig ist, darüber streiten sich die Experten.

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Dass Andy Burnham Beatles-Fan ist, Oasis aber gar nicht leiden kann, musste er in seiner Zeit als Bürgermeister in Manchester lange geheim halten. Zum Glück gibt es Noise-Reduction-Ohrstöpsel. Einmal vor einer Wahlveranstaltung fielen sie dem schneidigen Mancunian aus den Ohren und das Geschrei Paul McCartneys in „Hey Jude“ tönte gedämpft, aber gut vernehmbar durch den Wahlkampfbus. Seine Gehilfen taten so, als hörten sie nichts. Da wusste Burnham, dass er mit diesem seinem Team jede Wahl gewinnen konnte.

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Als erster amtierender katholischer Premierminister in der Geschichte des nicht mehr ganz so Vereinigten Königreichs, betet Andy Burnham aus guter Gewohnheit jeden Sonntagnachmittag um 14.45 Uhr nach einer sehr deftigen Portion Fish and Chips. Das Gebet geht so: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich wieder in die Gänge komm.“

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Die langjährige niederländische Gattin des stets verschmitzt grinsenden Andy Burnham hat sich Zeit ihres noch dauernden Lebens erfolgreich dagegen gewehrt, den Nachnamen ihres Gatten zu führen. Burnham wird von Marie-France van Heel stets nur liebevoll „Burpham“ oder „Blurham“ gerufen. Der britische Premier wiederum nennt sie zu entspannter Stunde „High Heels“.

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Ein Lied, das Andy Burnham sehr gern mag und morgens beim Kaffee vor sich hin trällert, ist „Burn, Hollywood, Burn“ der Londoner Elektronikband Leftfield. Er bezieht es jedoch auf sich und singt stets laut „Burn Andyham Burn“ mit, leicht verdreht, wie er eben ist.

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Andy Burnham und sein Parteifreund Keir Starmer standen anlässlich eines Betriebsausflugs der Labour Party einmal im Eingangsbereich einer großen Höhle in Wales. Doch sie konnten sich partout nicht darauf einigen, wer nun wem den Vortritt lassen solle. Noch heute können Wanderer gelegentlich einen höflichen Dialog aus dem Innern der Höhle vernehmen: „Nein, bitte nach Ihnen!“ – „Nein, bitte nach Ihnen!“

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Einem hartnäckigen Gerücht zufolge soll Andy Burnham noch nie einen Esel gestreichelt haben. Während einige Biografen darin lediglich einen Zufall sehen, vermuten andere eine bislang unerforschte Charaktereigenschaft.

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In Manchester war Andy Burnham lange als „The German“ bekannt, weil er nur Autos seiner Lieblingsmarke BMW fuhr. Aus Anlass seiner Ernennung zum Premier brachte das Unternehmen ein grellbuntes Sondermodell heraus und bewarb es mit dem Slogan „Burnham meets Wham!“. Im Volksmund wird das Kabriolett in Anspielung auf eine Cartoon-Figur nur „Andy Cab“ genannt.

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