+++ Nachrichten im Nahostkrieg +++: Iran greift Bahrain und Kuwait an


Israel: Haben Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötet

Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Hisbollah-Kämpfer im Süden des Libanon getötet. Der Einsatz in der Gegend von Nabatäa gegen die mit Panzerfäusten bewaffneten Männer sei erfolgt, um eine Bedrohung für israelische Soldaten abzuwenden, teilt das Militär mit. Zudem hätten die Streitkräfte ein Gebäude beschossen, von dem aus die Kämpfer agierten. Die Armee habe auch eine Raketenabschussrampe zerstört. (rtr)

Röwekamp rechnet nicht mit baldigem Bundeswehr-Einsatz in der Straße von Hormus

=”” span=””>

taz schneller googeln

Sie nutzen Google? Sie wollen beim Googeln taz-Texte besser finden? Dann können Sie mit einem Google-Konto die neue Funktion „bevorzugte Quellen“ nutzen. Um die taz als „bevorzugte Quelle“ einzustellen, müssen Sie nur diesen Link anklicken und einen Haken setzen. Fertig.

Sie wollen Google meiden? Kein Problem, es gibt zahlreiche Alternativen. Stellvertretend erwähnt seien Ecosia, DuckDuckGo oder Startpage.

Mehr Details zur Funktion „bevorzugte Quelle“ bei Google finden Sie hier.

=”” div=””>

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), rechnet nicht mit einem baldigen Beschluss für einen möglichen Bundeswehr-Einsatz in der Straße von Hormus. „Wir haben im Moment viele Voraussetzungen, die noch nicht erfüllt sind“, sagte Röwekamp der Nachrichtenagentur AFP. Neben der Frage, ob die vereinbarte Waffenruhe halten werde, brauche es auch die Zustimmung des Iran für den Einsatz und eine ausreichende Rechtsgrundlage für das Bundestagsmandat.

Es komme nun „entscheidend darauf an, wie tragfähig der Waffenstillstand ist und wie es gelingt, eine Akzeptanz für einen solchen Einsatz zu finden“, sagte Röwekamp. „Im amerikanisch-iranischen Abkommen ist die Verantwortung für die Sicherheit in der Straße von Hormus eindeutig an den Iran und den Oman adressiert. Sie müssen entscheiden, wie sie den Auftrag zur Freiheit der Straße von Hormus und zur Räumung von Seeminen umsetzen wollen.“ (afp)

US-Insider: Iran greift Bahrain und Kuwait an

Der Iran hat einem US-Regierungsvertreter zufolge mehrere Raketen und Drohnen auf Nachbarländer wie Bahrain und Kuwait abgefeuert. Bislang seien keine US-Opfer oder größere Schäden an US-Einrichtungen gemeldet worden, sagt der Insider, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur Reuters. (rtr)

Revolutionsgarden: Ziele in Kuwait und Bahrain angegriffen

Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben nach eigenen Angaben Ziele in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain angegriffen. In den frühen Morgenstunden hätten die Marine und Luftwaffe der iranischen Eliteeinheit in einem gemeinsamen Raketen- und Drohneneinsatz acht wichtige Infrastrukturziele der US-Armee in den beiden Ländern zerstört, hieß es in einer Mitteilung, die über den IRGC-Kanal Sepah News auf Telegram verbreitet wurde. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Eine Reaktion der USA stand noch aus.

Es handle sich um Ziele auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in Kuwait und der 5. US-Marineflotte in Mina Salman, Bahrain. Die Angriffe seien eine Reaktion auf die jüngste US-Aggression, hieß es laut Mitteilung weiter. Die USA hätten damit gegen das Rahmenabkommen mit Teheran zur Beilegung des Krieges und die geltende Waffenruhe verstoßen. (dpa)

Trump droht iranischer Führung mit Vernichtung der Islamischen Republik

US-Präsident Donald Trump hat der Führung des Iran nach neuen US-Angriffen mit der Vernichtung der Islamischen Republik gedroht. Sollten die USA gezwungen sein, den Krieg wiederaufzunehmen, werde „die Islamische Republik Iran nicht länger existieren“, schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Trump warf Teheran erneut vor, gegen das Waffenruhe-Abkommen verstoßen zu haben. „US-Flugzeuge haben soeben iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Küstenradaranlagen angegriffen, weil sie wieder gegen das Waffenruhe-Abkommen verstoßen haben“, schrieb der US-Präsident zu den jüngsten Angriffen der US-Streitkräfte auf iranische Ziele.

Trump fügte an: „Es könnte ein Zeitpunkt kommen, an dem wir nicht mehr in der Lage sind, vernünftig zu handeln, und gezwungen sein werden, das Werk, das wir sehr erfolgreich begonnen haben, mit militärischen Mitteln zu vollenden.“ Das US-Regionalkommando Centcom hatte zuvor erklärt, das US-Militär habe als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste attackiert. Der Angriff auf das Handelsschiff sei eine „unbegründete Aggression“ und habe „eindeutig“ gegen die Waffenruhe verstoßen. Daraufhin meldeten die Golfstaaten Bahrain und Kuwait Angriffe, die iranischen Revolutionsgarden reklamierten diese für sich. (afp)

Kuwait meldet Angriffe – Iran reklamiert Attacken für sich

Nach gegenseitigen Angriffen des Irans und der USA ist das Golfemirat Kuwait in der Nacht zum Sonntag nach Angaben der örtlichen Streitkräfte mit Raketen und Drohnen attackiert worden. „Die kuwaitische Luftabwehr wehrt derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab“, erklärte die Armee im Onlinedienst X und rief die Menschen im Land auf, den Sicherheitsanweisungen der Behörden Folge zu leisten. Wenig später reklamierten die iranischen Revolutionsgarden die Attacken für sich. Die Angriffe seien aus Vergeltung für vorherige US-Angriffe erfolgt, hieß es. Auch in Bahrain, wo sich ein bedeutender Stützpunkt der US-Marine befindet, wurde Luftalarm ausgelöst. Das bahrainische Innenministerium rief die Menschen im Land auf, „sich ruhig zu verhalten und sich zum nächstgelegenen Schutzraum zu begeben“. (afp)

Libanesische Staatsmedien: Israels Armee fliegt Angriffe auf Ziele im Südlibanon

Einen Tag nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens mit dem Libanon über einen Weg zum dauerhaften Frieden haben libanesische Staatsmedien von israelischen Luftangriffen im Süden des Landes berichtet. Laut der libanesischen Nachrichtenagentur NNA griffen israelische Kampfflugzeuge am Samstagabend ein nicht näher benanntes Ziel in Nabatije al-Fawka im Süden des Libanon an. Das Gesundheitsministerium in Beirut erklärte, mindestens ein Mensch sei getötet und zwei weitere verletzt worden. Laut NNA waren neben den Kampfflugzeugen auch Drohnen an den Angriffen auf Nabatije al-Fawka beteiligt.

Eine Sprecherin der israelischen Armee hatte am Nachmittag einen Angriff in der Region der Stadt Nabatije gemeldet, der sich gegen „mutmaßliche Terroristen“ gerichtet habe. Diese hätten eine Drohung gegen israelische Soldaten ausgeprochen. Vertreter Israels und des Libanon hatten sich am späten Freitagabend in Washington auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Die 14-Punkte-Vereinbarung soll den Weg zu einem umfassenden israelisch-libanesischen Friedensabkommen ebnen. Die Hisbollah lehnt das Abkommen ab. Der mit ihr verbündete Iran besteht darauf, dass ein Abkommen mit den USA zur Beendigung des Iran-Krieges auch den Libanon umfasst. (afp)

Israel kündigt im Fall von iranischem Angriff entschiedene Reaktion an

Israel hat eine entschiedene Reaktion im Fall eines iranischen Angriffs angekündigt, mit dem Teheran womöglich versuchen könnte, die Umsetzung eines direkten Abkommens mit dem Libanon zu torpedieren. „Sollte der Iran versuchen, Israel anzugreifen, um die Umsetzung des Abkommens zu verhindern, werden wir mit großer Härte dagegen vorgehen“, warnte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Samstag in einer Videobotschaft. (afp)

  • informationsspiegel

    Related Posts

    Ostkongress der Grünen auf Rügen: Auch Grüne essen Fleisch
    • June 28, 2026

    Gesellschaftsspiele und Identitätsdepressionen: Auf ihrem zweiten Ostkongress beschwören die Grünen vor den Landtagswahlen das Prinzip Hoffnung. mehr…

    Weiterlesen
    50 Jahre Entebbe-Geiselnahme: „Das Weltbild bekam damals erste Risse“
    • June 28, 2026

    Thomas Kram, ehemaliges Mitglied der Revolutionären Zellen, über die Flugzeugentführung vom 27. Juni 1976, linken Terrorismus und alten Debatten, die wieder aktuell wirken. mehr…

    Weiterlesen

    Nicht verpassen

    Ostkongress der Grünen auf Rügen: Auch Grüne essen Fleisch

    • 3 views
    Ostkongress der Grünen auf Rügen: Auch Grüne essen Fleisch

    50 Jahre Entebbe-Geiselnahme: „Das Weltbild bekam damals erste Risse“

    • 4 views
    50 Jahre Entebbe-Geiselnahme: „Das Weltbild bekam damals erste Risse“

    Robert Seethalers Roman „Die Straße“: Ecken und Kanten des Lebens

    • 3 views
    Robert Seethalers Roman „Die Straße“: Ecken und Kanten des Lebens

    Fotoprojekt über Krebserkrankte: „Es geht nicht nur um die Narben“

    • 4 views
    Fotoprojekt über Krebserkrankte: „Es geht nicht nur um die Narben“

    Metastudie zu Männlichkeit: Bedrohtes Ego

    • 4 views
    Metastudie zu Männlichkeit: Bedrohtes Ego

    Deutschland und China: Mit Peking reden, Brüssel stärken

    • 4 views
    Deutschland und China: Mit Peking reden, Brüssel stärken