Verleihung der Golden Globes: Eine Schlacht nach der anderen gewonnen

Im März werden die Oscars verliehen, im Januar die Golden Globes. Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ wurde nun dreimal ausgezeichnet.

dpa/taz | Bei den 83. Golden Globes ist „One Battle After Another“ in drei Kategorien ausgezeichnet worden. Mehr als drei Stunden dauert die Vergabe der Golden Globes, viele Stars feiern mit. Es wurden Trophäen in 27 Film- und Fernsehsparten vergeben. Erstmals wurde auch eine Podcast-Produktion geehrt.

„One Battle After Another“ erhielt den Golden Globe in den Sparten „Beste Komödie/Musical“, „Beste Regie“ (Paul Thomas Anderson) und „Beste Nebendarstellerin“ (Teyana Taylor). Der Actionthriller, inspiriert von einem Roman Thomas Pynchons, handelt von einem Soldaten, der aus rassistischen Motiven ein Mitglied einer linksradikalen Terrorgruppe jagt.

Als bestes Filmdrama wurde Hamnet geehrt, eine Erzählung über den Tod des Sohnes von Shakespeare. Als beste Schauspielerin hat Jessie Buckley die Auszeichnung erhalten für ihre Darstellung als Agnes, der Frau von William Shakespeare.

Ebenfalls zwei Auszeichnungen erhielt „The Secret Agent“ aus Brasilien als „Bester nicht-englischsprachiger Film“ und in der Sparte „Bester Schauspieler Filmdrama“ für Wagner Moura in seiner Rolle als Armando Alves. Der Film spielt zur Zeit der Militärdiktatur in Brasilien im Jahr 1977.

Je eine Auszeichnung bekamen Timothée Chalamet als „Bester Schauspieler Komödie/Musical“ („Marty Supreme“) und die Schauspielerin Rose Byrne für ihre Rolle in „If I Had Legs I’d Kick You“. Bester Nebendarsteller ist Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“ als Gustav Borg und die etwa 100 Juror*innen, alles Jour­na­lis­t*in­nen der Fernseh- und Filmbranche, erkoren Ludwig Göranssons Filmmusik für „Blood & Sinners“ als die Beste.

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