Neuer Papst gewählt: Weißer Rauch über dem Vatikan


Papst im vierten Wahlgang gewählt

18.40 Uhr: Der neue Papst ist nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur Ansa im vierten Wahlgang gewählt worden. Das Konklave der 133 Kardinäle, die den Nachfolger des verstorbenen Franziskus wählen konnten, hatte am frühen Mittwochabend begonnen. Am Mittwoch gab es einen erfolglosen Wahlgang. Drei weitere Wahlgänge gab es demnach am Donnerstag. Notwendig war eine Zweidrittelmehrheit. (dpa)

Neues vom Wirken des Heiligen Geistes

18.40 Uhr: Auch Vatican News sendet natürlich live vom Petersplatz. Wer der neue Papst wird, kann die Seite aber auch noch nicht melden. Dafür weiß die Nachrichtenseite zu erklären, wie genau der Heilige Geist beim Konklave wirkt. (taz)

Schweizer Garde marschiert

18.30 Uhr: Die Schweizer Garde marschiert unter den Klängen einer Musikkapelle auf dem Petersplatz. (taz)

Die Schweizer Garde am Donnerstagabend in der Menschenmenge auf dem Petersplatz



Foto: Claudia Greco/rtr


Verkündigung kann noch dauern

18.25 Uhr: Die Verkündigung des neuen Papstes kann noch ein wenig dauern. TV-Expertinnen rechnen, dass vor 18.45 Uhr oder 19.00 Uhr nichts bekannt wird. (taz)

Jubel auf dem Petersplatz

18.20 Uhr: Auf dem Petersplatz, wo gut 15.000 Menschen warteten, brach kurz nach 18.00 Uhr lauter Jubel aus. Vom Petersdom läuteten die Glocken.

Nun wird es noch etwas dauern, bis der Name des neuen Oberhaupts von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken bekannt wird. Nach dem Ritus der katholischen Kirche wird der neue Papst jetzt in Weiß eingekleidet. Alle Kardinäle schwören ihm Gehorsam. Nach einem gemeinsamen Gebet geht es zur Mittelloggia des Petersdoms. Dort wird das Habemus Papam (Wir haben einen Papst) verkündet – und auch der Name.

Welcher Kardinal zum neuen Papst gewählt wurde, wird vom Protodiakon des Kardinalskollegiums, Dominique Mamberti, verkündet. (dpa/afp)

Weißer Rauch über dem Vatikan

18.10 Uhr: Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle ist am Donnerstagabend weißer Rauch aufgestiegen – das traditionelle Zeichen für eine erfolgreiche Papstwahl. Zeitgleich läuteten die Glocken des Petersdoms. Die Kardinäle des Konklaves haben sich auf ein neues Oberhaupt der katholischen Kirche geeinigt. Wer gewählt ist, ist derzeit noch nicht klar. Der Gewählte muss mindestens zwei Drittel der Stimmen der 133 Kardinäle auf sich vereinen.

Das Prozedere sieht vor, dass der neue Papst bald nach der Wahl auf der Mittelloggia des Petersdoms der Öffentlichkeit präsentiert wird. Dies geschieht mit den Worten „Habemus Papam“, lateinisch für „Wir haben einen Papst“. Diese Aufgabe fällt traditionell dem Kardinalprotodiakon zu, seit vergangenem Jahr hat dieses Amt der Franzose Dominique Mamberti inne.

Der neue Papst folgt auf Papst Franziskus, der am Ostermontag im Alter von 88 Jahren nach wochenlanger Krankheit gestorben war. (epd)

Das Konklave hatte am Mittwochnachmittag begonnen. Die wahlberechtigten Kardinäle zogen in die Sixtinische Kapelle ein und legten den Eid ab – danach wurde die Tür hinter ihnen verschlossen. Danach fand ein erster Wahlgang statt, weitere Wahlgänge folgten am Donnerstag. Danach war jeweils schwarzer Rauch aufgestiegen als Zeichen, dass kein Papst gewählt wurde. (afp)

In den meisten Fällen des vergangenen Jahrhunderts benötigte das Konklave zwischen drei und 14 Wahlgänge, um einen Papst zu wählen. Johannes Paul I., der 1978 nach nur 33 Tagen im Amt starb, wurde im vierten Wahlgang gewählt. Sein Nachfolger Johannes Paul II. benötigte acht Wahlgänge. Franziskus erreichte die nötige Mehrheit 2013 im fünften Wahlgang.

Diesmal war eigentlich mit einem längeren Wahlvorgang gerechnet worden, weil Franziskus viele Kardinäle aus weit voneinander entfernten Weltgegenden ernannt hat, darunter aus der Mongolei, Schweden und Tonga. Viele der Geistlichen kennen sich kaum persönlich, müssen sich aber jetzt auf einen Papst einigen. (ap)

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