
Fällt Ihnen jemand ein, der beispielsweise den NSU nicht als Terroristen betrachtet?
Bei psychisch Kranken stellt sich die Frage, ab wann es sinnfrei ist, sie irgendeiner Gruppe zuzuordnen, weil die Erkrankung im Vordergrund steht.
Dabei ist die Zuordnung noch einfach, wenn der Täter bei seiner Tat “Allahu akbar” oder “Heil Hitler” schreit.
Wenn Sie nicht mal konkrete Hinweise darauf haben, ob ein politisches Mitiv vorliegt, wird die Zuordnung irgendwann willkürlich und dient eher anderen Zwecken.
Einen Anschlag können Sie begehen, ohne Terrorist zu sein.
Spannend ist in diesem Zusammenhang der Täter von Magdeburg, der Deutsche bestrafen wollte.
Hätte e z. B. Türken oder Afrikaner mit der Tat bestrafen wollen, wäre sie als rassistisch eingestuft worden.
So gilt sie als nicht klar zuzuordnen.
Dass Grenzschließungen und Abschiebungen nicht helfen würden, wird gerne als Paradigma vorausgesetzt.
Spannend wäre, wieviele solcher Taten z. B. In Ungarn stattfinden.
Man hört nichts davon.
Bei 0 würde beides sehr wohl helfen.
Die Frage ist nur, ob man die starke Einschränkung der Freiheit so will.
Wer etwas als gegeben hinnimmt, sucht oft nicht nach alternativen Lösungen.







